Sommerleinen

Als kleine Einstimmung für den Vortrag am kommenden Mittwoch: Ein Beitrag zum Stoff, der Steinhude jahrhundertelang prägte – Leinen.

steinhudermuseen

Für diese Woche sind hohe Temperaturen vorausgesagt, bis 37 Grad soll es werden. Die Zeit für Sommerkleidung ist gekommen. Zwei Materialien werden besonders häufig für Sommerkleidung verwendet: Leinen und Baumwolle.
Beides sind Pflanzenfasern – und wir wollen sie hier kurz vorstellen.

Leinen: Ideal im Sommer

Als Leinen (lateinisch linum) werden die Fasern der Flachspflanze bezeichnet, aber auch der daraus gewebte Stoff. In neuerer Zeit werden auch Strickstücke wie Pullover oder T-Shirts aus Leinengarn hergestellt.

Leinen ist eine uralte Kulturpflanze, die ältesten Faserreste, die Archäologen gefunden haben, stammen noch aus der Steinzeit, der älteste gewebte Stoffrest Mitteleuropas stammt aus der Jungsteinzeit (Pfahlbausiedlung Lago di Ledro, Norditalien, vor über 4000 Jahren).

Leinenfasern sind glatt, flusenfrei und wenig anfällig gegen Schmutz und Bakterien, von Natur sind sie etwas etwas schmutzabweisend. Die Fasern können bis zu 35% an Luftfeuchtigkeit aufnehmen und schnell wieder austauschen, dadurch wirkt es kühlend und ist ideal für Sommerkleidung geeignet…

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